Andreas Stihl
Mitarbeiterzeitschrift „Blick ins Werk“

Neues Layout, neues Ausrichtung plus zusätzliche Online-Angebote und eine bessere Vernetzung zwischen Print und Online (Intranet) – beim STIHL Mitarbeitermagazin „Blick ins Werk“ hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Das Magazin hat, vor allem als Printversion, nach mehr als 60 Jahren einen ungebrochen hohen Stellenwert. Es ist das Mittel der internen Kommunikation, das eine einheitliche, über alle Hierarchien hinweg und auch international eine einheitliche Kommunikation sicherstellt und wichtige Hintergrundinformationen in die Belegschaft der gesamten STIHL Gruppe trägt. 

Die STIHL Gruppe entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Geräte für die Forst- und Landwirtschaft sowie für die Landschaftspflege, die Bauwirtschaft und private Gartenbesitzerinnen und -besitzer. Ergänzt wird das Sortiment durch digitale Lösungen und Serviceleistungen. Die Produkte werden grundsätzlich über den servicegebenden Fachhandel und STIHL eigene Onlineshops, die in den nächsten Jahren international ausgebaut werden, vertrieben – mit 42 eigenen Vertriebs- und Marketinggesellschaften, rund 120 Importeuren und mehr als 55.000 Fachhändlerinnen und -händler in über 160 Ländern. STIHL produziert weltweit in sieben Ländern: Deutschland, USA, Brasilien, Schweiz, Österreich, China und auf den Philippinen. Seit 1971 ist STIHL die meistverkaufte Motorsägenmarke weltweit. Das Unternehmen wurde 1926 gegründet und hat seinen Stammsitz in Waiblingen bei Stuttgart. STIHL erzielte 2021 mit 20.094 Beschäftigten weltweit einen Umsatz von 5,06 Milliarden Euro. 

Die Unternehmenskommunikation ist eine Stabsstelle und berichtet als solche direkt an den Vorstandsvorsitzenden. Aktuell besteht die Abteilung als 11 Mitarbeitenden, 4 davon in der internen Kommunikation.  

Als produzierendes Unternehmen steht STIHL vor der Herausforderung, die Blue Collar-Beschäftigten an den unmittelbaren Informationsfluss im Unternehmen anzubinden. Hinsichtlich des Beschäftigungsgrades ergeben sich daher unterschiedliche Informationsbedürfnisse. „Blick ins Werk“ ist im Unternehmen ein historisch und traditionsreiches Medium, das 2020 sein 60-jähriges Bestehen und die 250. Ausgabe feierte. Trotz des Relaunches soll die Leitlinie „Von Mitarbeitern für Mitarbeiter“ beibehalten werden, die maßgeblich für den unperfekten und nahbaren Charakter des Magazins verantwortlich ist. Das Printmagazin ist das einzige Medium, mit welchem innerhalb der ganzen Unternehmensgruppe einheitlich über alle Hierarchieebenen hinweg kommuniziert werden kann. „Blick ins Werk“ verfolgt innerhalb des Unternehmens das Ziel, ein Zusammengehörigkeigefühl zu schaffen und den internationalen Themenaustausch zu fördern. Gleichzeitig ist sie Ausdruck wertschätzender Kommunikation und eine Plattform für Vorstand und Familie. Mit der STIHL MAZ werden die Mitarbeitenden direkt angesprochen und Hintergründe zu strategischen Themen erklärt sowie diese in den aktuellen Unternehmenskontext eingebettet. Die Inhalte der „Blick ins Werk“ sollen für alle Mitarbeitenden einen Mehrwert bieten und damit für die Zielgruppen relevant sein. Der Relaunch des Magazins hat zum Ziel, zunehmend das „Warum?“ und die Zusammenhänge und Hintergründe in den Fokus zu stellen.  

Die interne Kommunikation war bei der Entwicklung des neuen Corporate Designs und der Corporate Language intensiv beteiligt. Die unmittelbare Ableitung für die MAZ wurde maßgeblich von der internen Kommunikation erarbeitet. In der optischen Neuerung sah das Redaktionsteam die Chance, auch inhaltliche Veränderungen an „Blick ins Werk“ vorzunehmen: Wofür soll BiW stehen? Was wollen wir mit dem Heft erreichen? Welche Botschaften wollen wir senden – und wie? Wie kann eine stetige Weiterentwicklung aussehen? 

Während in den ersten Ausgaben ein Schwerpunkt auf der Umsetzung der neuen Layout-Vorgaben lag, entwickelte die interne Kommunikation zusammen mit dem Redaktionsbeirat ein Konzept, um auch inhaltlich neue Wege zu gehen. Die Berichterstattung über aktuelle Ereignisse wird mehr und mehr über das neue, gruppenweite Intranet abgebildet. „Blick ins Werk“ ist verantwortlich für Hintergrundinformationen, die strategische Einordnung bestimmter Unternehmensentscheidungen, Botschaften von Vorstand und Familie, Einblicke in Produktentstehungsprozesse.  

Die Zusammenarbeit der am Herstellungsprozess beteiligten Personen hat sich seit dem Relaunch intensiviert, wodurch der Teamgedanke deutlich gestärkt wurde.  Generell trägt „Blick ins Werk“ zu einer größeren Identifikation mit dem Unternehmen und der Marke sowie zur Mitarbeitendenbindung bei. Zusätzlich erfüllt es die Mitarbeitenden mit Stolz, Teil der MAZ zu sein, wodurch die Verbundenheit mit dem Unternehmen sehr gestärkt wird. 

Der Relaunch und die fortwährende Weiterentwicklung des Mediums zeigt ebenso die Modernität und den Zeitgeist der Redaktion sowie die Internationalität und Förderung des gegenseitigen Verständnisses auf, beispielsweise in der neu eingeführten internationalen Serie „Blick nach…“. Dadurch fand sich ein gruppenweites Netzwerk von Kommunikatoren der Verbundenen Unternehmen zusammen, die bis dato dezentral aufgebaut und vornehmlich autark arbeiten.  

Die aktuelle Leserumfrage bestätigt, dass „Blick ins Werk“ einen unvermindert hohen Stellenwert in der gesamten Belegschaft hat: Mehr als 70% der Befragten lesen das Magazin regelmäßig, 80% der Befragten bevorzugen die Printversion, mehr als 56% würden die MAZ „sehr wahrscheinlich“ weiterempfehlen. Die durchschnittliche Lesedauer beträgt laut der Umfragen rund 30 Minuten – und das Magazin wird bei einem Großteil der Befragten von mehreren Personen gelesen.  

Die Einführung des neuen Corporate Designs (CD) galt als Startpunkt für den inhaltlichen Relaunch des Print-Mitarbeitermagazins „Blick ins Werk“. Die zunehmend steigende Anzahl an Themen und Inhalten sorgte letztendlich auch dafür, dass sich aus den beiden Relaunch-Projekten für Mitarbeitermagazin und Intranet Synergieeffekte erzielen ließen. Aufgrund der langen Produktionszeit von drei Monaten waren die Inhalte der MAZ oft veraltet und nicht mehr aktuell. Deshalb entschied sich das Redaktionsteam dazu, die MAZ weiterzuentwickeln und damit professioneller, journalistischer und magaziniger zu gestalten. Die Marschroute lautete: „Weg von der Chronistenpflicht, hin zu mehr Hintergrundberichterstattung“, die sich sowohl optisch als auch inhaltlich zeigen soll. Das Magazin verfolgt historisch bedingt die Leitlinie „Von Mitarbeitern für Mitarbeiter“, die die Mitarbeitenden als aktiven Bestandteil im Herstellungsprozess definiert. 

„Blick ins Werk“ wird auf ausdrücklichen Wunsch der Familie Stihl sowie des gesamten Vorstands postalisch an alle Beschäftigten nach Hause geschickt, um die Inhalte – und damit auch das Unternehmen – im Familien- und Freundeskreis bekannt zu machen. Parallel zur stetigen Weiterentwicklung des Printprodukts wurde ein interaktives pdf ins Leben gerufen, das nun auf Deutsch und auf Englisch im gruppenweiten Intranet zur Verfügung steht. 

Zur primären Zielgruppe zählen zunächst alle STIHL Mitarbeitenden der DACH-Region, die „Blick ins Werk“ über den Direktversand an die Privatadresse erhalten. Weiter gehören dieser Gruppe alle Beschäftigten des Unternehmens an: Sie erhalten Zugriff zur MAZ über den Versand einer statischen sowie einer interaktiven PDF-Datei sowie über die gruppenweite Bereitstellung beider Dateien im Intranet. Zusätzlich werden 600 gedruckte englische Exemplare an verschiedene, internationale Standorte des Unternehmens versandt, nachdem der Bedarf an diesen abgefragt wurde.  

Die sekundären Zielgruppen bilden die Familien, Freundinnen und Freunde aller Mitarbeitenden sowie Rentnerinnen und Rentner, Mitarbeitende in Arbeitsunterbrechung (bspw. Elternzeit), befreundete Unternehmen, Mitbewerber sowie Vertreterinnen und Vertreter der Presse.

Zur Umsetzung der neuen Layout-Vorgaben erfolgte ein Agenturwechsel. Mit der Zeit kristallisieren sich bestimmte, eigene Layouts gemäß eines Editorial Designs heraus, die speziell und ausschließlich in „Blick ins Werk“ zur Anwendung kommen bzw. kommen dürfen.  

Am eigentlichen Produktionsprozess hat sich nichts verändert. Jedoch ist die Redaktionsplanung sehr viel vorausschauender und mit dem klaren Ziel, Redaktionsbeirat und damit auch den Autorinnen und Autoren möglichst früh das Titel- bzw. Schwerpunkt-Thema der folgenden Ausgaben mitzuteilen.  

Neben der operativen Einführung des neuen CDs wird anhand regelmäßiger Leserbefragungen der Ist- und Soll-Zustand des Mediums ermittelt. Daraus ergeben sich neue Themenschwerpunkte und Ansätze für die Ausrichtung der Berichterstattung.  

Durch das neue, gruppenweite Intranet ist es zudem mögliche, einzelne Artikel international auszuspielen, zu erweitern oder an aktuelle Ereignisse anzupassen. 

Unternehmen

Andreas Stihl AG & Co. KG
Andreas-Stihl-Straße 4
71336 Waiblingen
www.stihl.de

Gründungsjahr: 1926
Mitarbeiter:innen: ca. 19.250
Branchenumfeld: Maschinenbau
Standorte: Hauptzentrale in Waiblingen

Projektverantwortliche

Andreas Stihl AG
Antje Raecke
Isabel Mayer

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