Kulturprojekte Berlin
Die JUGENDKULTURKARTE

DIE JUGENDKULTURKARTE. 50 Euro. Von Berlin. Für Dich. Ob Theater, Museen, Kinos oder Clubs: Das Kulturguthaben ist eine Einladung, Verpasstes nachzuholen und die kulturelle Vielfalt Berlins ganz neu zu entdecken. Davon profitieren nicht nur alle Berliner*innen von 18-23, sondern auch die Kulturbranche in Zeiten multipler Krisen. Eine Initiative der Senatsverwaltung für Kultur und Europa in Zusammenarbeit mit Kulturprojekte Berlin.

Neben der Prodkutentwicklung bis hin zu Bezahllogistik und der Website inkl Anmeldemechanik wurde eine crossmediale Kommunikationskampagne entwickelt, die noch bis 28.2. läuft.

Kulturprojekte Berlin: Wir machen Kultur – für und mit Berlin. Kulturprojekte Berlin ist eine landeseigene Gesellschaft (gGmbH). Wir arbeiten gemeinnützig und inhaltlich unabhängig mit dem Ziel, die Berliner Kultur zu stärken und zu vernetzen. Wir erhalten eine institutionelle Basisförderung durch das Land Berlin und finanzieren unsere Projekte durch Förder- und Drittmittel.

Wir bringen Menschen und Ideen zusammen – vor und hinter den Kulissen. Gemeinsam mit Partner*innen aus der ganzen Stadt arbeiten wir daran, möglichst viele für die einzigartige Kultur und Geschichte Berlins zu begeistern und sich zu beteiligen. Dafür schaffen wir Zugänge, informieren, initiieren, entwickeln, begleiten und realisieren unterschiedlichste Projekte – inhaltlich anspruchsvoll und in populären Formaten, vom ersten Konzept bis zum Aufräumen danach. Unsere Projekte leben von Partizipation und Netzwerken: Seit 15 Jahren kooperieren wir mit nahezu allen Berliner Museen, Bühnen und Gedenkstätten, der Freien Szene und vielen Einrichtungen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

  1. Performance: Starke Durchdringung der relevanten Zielgruppe und Aktivierung zur Abdholung der Karte – mindestens 1/3 der Zielgruppe soll eine Karte besitzen. Gesamtzielgruppe: ca. 220.000
  2. Image: Kommunikation des Angebots als Senatsprojekt bei Berliner*innen, ebenso Stakeholder-Kommunikation

a) Hauptbotschaft für die kostensensible ZG sind die 50 Euro frei nutzbares Guthaben

b) Die Zuschreibungen zum Begriff “Kultur” sind bei großen Teilen der ZG nicht nur positiv. Eine Darstellung der Kulturvielfalt Berlins mit seinem breiten Angebot ist daher wichtig, weshalb neben den Bühnen und Museen auch Kinos und Clubs als Kulturorte deutlich kommuniziert werden. Die Fokussierung auf bestimmte dieser Sparten oder die Reihenfolge ihrer Kommunikation erfolgt im Rahmen des Kampagnen-Monitorings.

c) Wir sprechen nicht nur die für die Nutzung relevante ZG an, sondern betreiben auch Image-Kommunikation in Richtung der Berliner*innen und Stakeholder. Der crossmediale Mediamix muss so aufgebaut sein, dass er jedoch stets auch die für die Nutzung relevante ZG erreicht.

d) Die Bedingungen für die Nutzung (18-23 Jahre, Berliner*in, Anmeldung und Abholung bis 28.2.) muss deutlich kommuniziert werden, um Enttäuschungen und Unklarheiten zu vermeiden, die Abholung muss als Call-To-Action formuliert sein.

e) Das Design und die Tonalität der Kampagne muss sich den Gewohnheiten der für die Nutzung relevanten ZG anpassen, darf jedoch nicht den Versuch unternehmen, Style und Sprache innerhalb der ZG zu imitieren und sich so mit größter Wahrscheinlichkeit der Blamage preisgeben. Berlin als Absender muss deutlich hervortreten.

f) Die Kampagne muss in deutscher und englischer Sprache umgesetzt werden.

Die Conversion Rate der Unique User*innen, die auf dem Anmeldeformular auf der Website landen, liegt bei ca. 95%. Das zeigt, dass die Werbemaßnahmen zur aktiven Handlung (Anmeldung) überzeugen.

Da der Anmelde- und Abholungszeitraum noch bis zum 28.02.2023 andauert und das Kulturguthaben bis zum 30.04.2023 eingelöst werden kann, kann die Initiative zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht weitergehend evaluiert werden. Es kann auch noch keine konkrete Aussage zur Nachhaltigkeit der Maßnahmen getätigt werden.

Gerade junge Berliner*innen haben unter den pandemiebedingten Einschränkungen gelitten. Ein gemeinsames, unbeschwertes Kulturerleben war in dieser Zeit kaum möglich. Die JUGENDKULTURKARTE ist eine Einladung, Verpasstes nachzuholen und die kulturelle Vielfalt Berlins ganz neu zu entdecken – unabhängig vom Budget. So funktioniert’s: Junge Erwachsene, die im Aktionszeitraum (1.2.-30.4.23) zwischen 18 und 23 Jahre alt und in Berlin gemeldet sind, können sich ab dem 1.2.2023 über die Website www.jugendkulturkarte.berlin online anmelden und ihre Karte bis zum 28.2.2023 in einer der teilnehmenden Berliner Bibliotheken abholen. Das Guthaben kann an den Abend- und Vorverkaufskassen eingelöst werden.

Die kommunikative Herausforderung besteht vor allem darin, die sehr heterogene Zielgruppe zu erreichen, zu aktivieren und sie trotz eines zumeist digital stattfindenden Kulturkonsumverhaltens zu einem Besuch eines Kulturortes zu motivieren.

Performancezielgruppe: alle 18-23-jährigen Berliner*innen.

Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und Kulturprojekte Berlin definierten diese Zielgruppe aus mehreren Gründen:
a) Diese Altersgruppe profitiert nur noch verhältnismäßig wenig von Ermäßigungen in Kulturorten. (Beispielsweise sind alle landesgeförderten Museen für unter 18-Jährige kostenfrei);

b) Es sollte eine möglichst große Zielgruppe definiert werden bei gleichzeitiger Berücksichtigung der begrenzten Budgetmittel aus dem Landeshaushalt (Begrenzung der ZG nach oben);

c) Trotz der zu erwartenden Schwierigkeit bei Aktivierung und Motivation sollte die ZG möglichst breit die Gesellschaft abbilden.

Imagezielgruppe: Berliner*innen, Stakeholder

Maßnahmen:

Paid

  1. OOH Kampagne in Berlin für den Monat Februar in Berlin
  2. Anzeigen in Tageszeitungen und Magazinen
  3. Hochschulmarketing (Plakate, Flyerauslage, Mensa-App)
  4. Hand-zu-Hand-Promotion an Hochschulen
  5. Kinospot u.a. bei YORK-Kinogruppe
  6. Performance Marketing Kampagne: Social Media (Instagram, TikTok, Snapchat) und SEA mit der Agentur TLGG
  7. Influencer-Kampgane (ca. 7 ausgewählte Influencer) in Zusammenarbeit mit der Agentur Intermate
  8. Social-Media-Kooperationen: Berlin Club Memes, Mit Vergnügen, tip Berlin
  9. Werbeflyer für Kulturorte und Bibliotheken

Owned

  1. Social Media (Instagram): @jugendkulturkarte.berlin
  2. Website: www.jugendkulturkarte.berlin
  3. Mailing & Versand von Werbemitteln (Flyer) an Multiplikator*innen
  4. E-Mailings

Earned

  1. Pressekonferenz
  2. Radio-Interviews und Fernsehbeiträge
  3. Verschiedene Artikel und Mitteilungen in der Presse, digital und analog

Partner*innenkommunikation

  1. Key-Visual in unterschiedlichen Formaten
  2. Imageclip
  3. Assets für die Social-Media-Kommunikation
  4. Aufkleber und Plakate zum Location-Branding

Unternehmen

Freudenberg & Co. KG
www.freudenberg.com

Mitarbeiter:innen: 50.000
Branchenumfeld: Technologie (sektorübergreifend)

Projektverantwortliche

Freudenberg
Cornelia Buchta-Noack, Frederic Bollhorst, Patrick Hacker, Ole Puls, Nicole Holt, Julian Leven, Lisa Brandt, Paul Trakies 

Agenturen
komm.passion

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